Tag 46
Der Tag beginnt mit Sonnenschein und so wird es auch bleiben. Karin räumt die Dreckwäsche raus, damit ich sie zur Waschmaschine bringen kann. Anschließend lüftet sie die Betten und zieht ein neues Laken auf. Wird auch Zeit nach 6 Wochen.

Bernstein sitzt draußen auf dem Rasen, als eins von den Rehen zum Grasen kommt:




Eine Zehntelsekunde später kommt das Reh dem Kater zu nahe und Bernstein zeigt Zähne und faucht. Doch völlig unerschrocken wedelt das Reh bedrohlich mit den Vorderläufen. Das bringt Bernstein dazu, sich in Sicherheit zu bringen. Und weil mein Fotoapparat ja immer eine Sekunde braucht, um wieder bereit zu sein, kann ich das Drohbild nicht feilbieten. Pech ...

Bernstein zeigt danach aber keine Angst, verkriecht sich auch nicht.
Wir haben machen jetzt einen "Spaziergang" in das nächste Dorf namens Moreton. Spaziergang in Tüddelchen, weil der Gang 4 Kilometer lang ist und auf englischen Straßen stattfindet. Und die haben in den seltensten Fällen einen Fußweg oder ähnliches. Im Gegenteil: die Hecken dicht an der Straße zwingen Fußgänger dazu, auf der Fahrbahn zu laufen.











Kennst Du den T.E.Lawrence? Ich helfe Dir. Sein Name ist besser bekannt als "Lawrence von Arabia" mit dem gleichnamigen Monumentalfilm. Wikipedia schreibt: "Thomas Edward Lawrence, CB, DSO (* 16. August 1888 in Tremadog, Wales; † 19. Mai 1935 in Clouds Hill, England), bekannt als Lawrence von Arabien, war ein britischer Offizier, Archäologe, Geheimagent und Schriftsteller. Bekannt wurde Lawrence vor allem durch seine Beteiligung an dem von den Briten forcierten Aufstand der Araber gegen das Osmanische Reich während des Ersten Weltkrieges. ... Zu einem Klassiker wurde das bildmächtige Wüstenepos Lawrence von Arabien von David Lean aus dem Jahr 1962 mit Peter O’Toole in der Hauptrolle, Alec Guinness als Faisal sowie Anthony Quinn und Omar Sharif. Der Film erhielt sieben Oscars und war für drei weitere nominiert." Lies hier weiter, sein Leben ist interessant. Er starb übrigens nach all den Gefahren, die er im nahen Osten überlebt hatte, im Alter von 46 nach einem Motorradunfall hier in der Nähe, quasi vor seiner Haustür ...
Jetzt besuchen wir noch die Kirche, in der die Trauerfeier stattfand. Du kannst Dir denken, dass diese kleine Dorfkirche gequetscht voll war mit Prominenz aus aller Herren Länder.












Zwischen Friedhof und Kirche befindet sich noch ein "Wallet Garden" und weil wir schon mal hier sind, gehen wir auch hier noch rein.









Jetzt noch eine Fundsache vom Campingplatz:


Morgen fahren wir weiter: wir versuchen es mal mit dem Stadtzentrum von Southampton. Da soll es ein uraltes Handelshaus geben. Und ganz viel Parkplätze direkt an der Altstadt. Mal sehen, was dran ist.